Hamburger SV Amateure

So, nun soll ich also einen Bericht über das Auswärtsspiel in Hamburg gegen die HSV/A. schreiben. Wenn ich ehrlich bin, musste ich auf der offiziellen HP von Dynamo nachschauen, wann das Spiel überhaupt war ;-). Nun, es war am 7.9., einem Sonntag, es fand in der AOL-Arena, von Kommerz-Gegnern *g* immer noch Volksparkstadion genannt statt, und es waren 900 Zuschauer, davon vielleicht 300 Dynamos da. Offizielles Endergebnis war 1:1. Das 1:0 für die Amas nach einem Eckball, Flanke oder Freistoß von der rechte Seite (ich weiß es nicht mehr so genau) und das 1:1 nicht viel später durch einen Dyamofreistoß und einen Kopfball.
Davor, dazwischen und danach gibt es nicht viel zu berichten. Viel Kampf, ein hartes, aber nie wirklich unfaires Spiel und ein eigentlich unauffälliger Schiri.
Nun will ich mal zu den wichtigen Dingen :D kommen. Die Hinfahrt verlief ähnlich einer jeden Dummkutten-Auswärtsfahrt: ca. zweitägige, diffuse Planung gingen voraus, Alkohol wurde besorgt, und die Reise konnte losgehen und war nach etwa 5 Stunden auch schon wieder zu Ende. Auf dem Parkplatz neben dem Stadion wunderte man sich erstmal, dass kein einziger Bus zu sehen war Grund: der Bus vom FP musste wegen was auch immer abgesagt werden und die meisten sind mit Auto hochgekommen.
An den sehr pingelichen Ordner vorbei, ging es in das riesige Volksparkstadion, wo man sich über die ziemlich hohen Preise für Bier (3,50 Euro) usw. „freuen“ dürfte. Allerdings muß man dazusagen, dass es richtiges Bier war, noch dazu in 0,5l-Bechern (mit Henke!!!! *g*). Trotzdem, 7 DM für ein Bier, das ist schon sehr happig. Nach und nach fanden sich immer mehr Dynamos ein (insgesamt trotzdem eine enttäuschende Anzahl), mir wurde von Roy eine Currywurst ausgegeben, und das Spiel konnte nun endlich beginnen (wie das aussah- siehe oben).. Während des Spiels wurde ordentlich Stimmung gemacht, vor allem von dem ganz unten stehenden, ca. 30-köpfigen Ultra“mob“ unter Führung des Capos „Makke“, aber auch vom Rest. Die Hamburger Fans, die sich auf der Geraden gegenüber befanden, wurden nur ab und zu durch. “HSV“- Rufe vernommen. An richtige Lieder kann ich mich nicht erinnern, und wenn dann waren sie nur sehr spärlich zu vernehmen.
Jedenfalls hat es sehr viel Spaß gemacht. Vor allem in der zweiten Hälfte, als man ganz unten stand und auch ab und zu den Ordner mit der Nummer 49 mit Gesängen bedachte, ein Bierbecher an einem vorbeiflog (und das sich das Bier anstatt auf die Ordner auf die Dynamos vor mir ergoß ) und allerlei umfallende, weil besoffene Dynamos (Grüße an diejenigen) beobachten konnte.
Irgendwann war dann Schluß, und es kam leider nur Ignac zu den Fans das hat auch schon mal besser geklappt . Leider kam es diesmal zu keinen Ausschreitungen *g*, und so konnte man nach einer relativ langen Verabschiedungsphase die Heimreise antreten , die dann auch ziemlich ruhig und stressfrei (zumindest für die Fahrgäste ) ablief. Der mehr als routinierte Fahrer kressi konnte durch sichere Fahrweise und Kartenkenntnis glänzen, so daß man sicher zuhause ankam. Und wiedermal kam man zu dem Fazit, dass die sinnlostesten, längsten und erfolglosesten Auswärtsfahrten anscheinend immer auch gleichzeitig die lustigsten sind. Jedenfalls haben auch Spiele und 2.000 anwesenden Dynamos ihren Reiz!

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